Das Bürgerportal dient der Aufklärung und Information aller Menschen in NRW, die etwas für ihre Gesundheit tun wollen. Egal ob jung oder alt, fit oder schlapp: Hier kann jeder seinen Gesundheitshorizont erweitern.
Das Angebot teilt sich in Informationen für Erwachsene und solche für Kinder und Jugendliche. Hier geht’s zu den jeweiligen Bereichen:
Kids und Teens
Erwachsene
Mehr zum Thema Sport und Gesundheit finden Sie hier:
Klarer Fall: Gestresste Menschen, die sich keine Bewegung gönnen und sich dann womöglich noch ungesund ernähren, haben ein erhöhtes Krankheitsrisiko. Ablesbar wird dies – den verbesserten medizinischen Behandlungsmöglichkeiten zum Trotz – an der Veränderung des Krankheitspanoramas:
Viele dieser Erkrankungen sind verhaltensabhängig. Das heißt: Ein gesundheitsbewusster Lebensstil und die Stärkung individueller Schutzfaktoren kann das gesundheitliche Risiko deutlich verringern. Dies sind die wichtigsten Faktoren:
Technisierung und Automatisierung haben zu einer Abnahme der körperlichen Beanspruchung bei gleichzeitigem Anstieg der psychosozialen Anforderungen geführt.
Die Bedeutung der Familie als primäre Sozialisationsinstanz verändert sich ebenso wie die Arbeitswelt und das Sozialsystem. Hinzu kommt eine wesentliche Veränderung der demografischen Entwicklung, die mit einer deutlichen Erhöhung der Lebenserwartung einhergeht. Die Konsequenzen lassen das Gesundheits- und Sozialsystem an seine Grenzen stoßen. Die gesamtgesellschaftliche Bedeutung einer gesundheitsorientierten Lebensführung hat eine zentrale Rolle eingenommen.
Auf drei Ebenen leistet der Sport wichtige Beiträge zur allgemeinen und individuellen Gesundheit: Er verbessert die Leistungsfähigkeit, die Funktions- und die Gestaltungsfähigkeit.
Erstens, die Leistungsfähigkeit:
Sport leistet einen Beitrag zur Erhaltung und Verbesserung der allgemeinen körperlichen, psychischen und sozialen Leistungsfähigkeit,die nicht nur im Sport demonstriert wird, sondern Auswirkungen hat auf die Leistungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit im beruflichen und privaten Leben. Hierzu tragen pädagogisch und trainingswissenschaftlich fundierte sportartübergreifende und sportartbezogener Inhalte bei.
Zweitens, die Funktionsfähigkeit:
Sport leistet einen Beitrag zur Bewältigung (im Rahmen der Rehabilitation) bzw. Vermeidung (im Rahmen der Prophylaxe) von Krankheiten bzw. von Wiedererkrankungen, durch die diagnostizierbare Schädigungen entstanden sind oder entstehen können. Entsprechende funktionale Inhalte von Sport- und Bewegungsangeboten tragen zur Wiederherstellung, Erhaltung oder Verbesserung organischer Funktionsfähigkeit und zur Verbesserung des psychosozialen Empfindens und der Lebensqualität bei.
Drittens, die individuelle Gestaltungsfähigkeit:
Sport leistet einen Beitrag zur Entwicklung einer individuellen Gestaltungsfähigkeit. Diese umfasst die Fähigkeit zur Bewältigung alltäglicher Lebenssituationen, also zur eigenverantwortlichen Lebensgestaltung. Dazu geeignete Inhalte müssen von Themen des Alltags (z.B. Ernährung, Altern, Bewegungsverhalten oder Stress) ausgehen. In ihrem Mittelpunkt stehen themenbezogene Erfahrungen, die über Körper und Bewegung zugänglich sind. *
* Quelle: LandesSportBund NRW, Positionspapier „Sport, Bewegung, Gesundheit“, 2002
Die Sportorganisationen sind dafür prädestiniert, die Leistungsfähigkeit, die Funktions- und die individuelle Gestaltungsfähigkeit mit unterschiedlichen gesundheitsorientierten Sportangeboten zu fördern und zu sichern.
Für die Zertifizierung des gesundheitsorientierten Sports wurde das Qualitätssiegel SPORT PRO GESUNDHEIT entwickelt, dessen Kriterien der Deutsche Sportbund in Zusammenarbeit mit der Bundesärztekammer aufgestellt hat. Diese Kooperation soll vor allem eine bundeseinheitliche Qualität der Angebote gewährleisten. Zertifizierte Sportangebote verfolgen stets diese sechs Kernziele: *
* Quelle: Deutscher Sportbund 2005, Qualitätskriterien SPORT PRO GESUNDHEIT
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